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Jasmin Cafe & Konditorei

Jasmin Cafe & Konditorei

   

Die Unterkunft Jasmin Cafe & Konditorei empfängt Sie in Murau in der Region Steiermark. Hier wohnen Sie 700 m von der KLH-Arena entfernt. Freuen Sie sich auf einen Kinderspielplatz und eine Skischule.

Direkt im Zentrum von Murau, 100 Meter vom Hauptplatz und dem Bahnhof Stolzalpe entfernt erwartet Sie dieses Pension. Das Skigebiet Kreischberg liegt 7 km entfernt.

Jasmin Cafe Konditorei 

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Jasmin Cafe & Konditorei 

Jasmin Cafe & Konditorei 

Ärzte in Murau

Ärzte in Murau
Berger Gernot Dr.

Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Raffaltplatz 14
8850 Murau
Tel.: 03532-42130

Berger Jörn, Dr.

(Wahlarzt)
Facharzt für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation, Sportwissenschafter

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Mobil: 0650-30 78 296

Fürst Gerhard, Dr.

(Wahlarzt)
Facharzt für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation, Arzt für Allgemeinmedizin

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-29085

Heitzer Andrea, Dr.

Ärztin für Allgemeinmedizin

Ordinationszeiten:
Montag: von 08:00 bis 11:30
Dienstag: von 08:00 bis 11:30
Mittwoch: von 14:00 bis 17:00
Donnerstag: von 09:00 bis 12:00 und von 12:00 bis 15:30
Freitag: von 08:00 bis 11:30
und nach telefonischer Vereinbarung

Grazer Straße 3
8850 Murau
Tel.: 03532-2749-0

Heitzer Ulrich, Dr.

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

Wahlarzt

Ordinationszeiten nur gegen telefonische Vereinbarung

Grazerstraße 3
8850 Murau
Tel.: 03532-2749
ulrich@ordination-heitzer.at

Holweg Petra, Dr.

Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Bahnhofviertel 3
8850 Murau
Tel.: 03532-2337-0

Hummer Klaudia, Dr.

(Wahlärztin)
Fachärztin für Innere Medizin und Allgemeinmedizin, Akupunktur, Vorsorgeuntersuchungen, Verkehrsmedizinische Untersuchungen

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-42963

Högler Richard, Dr. Mag.

(Wahlarzt) 

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Arzt für Allgemeinmedizin, Sportwissenschaftler

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-42 905 
ordination_hoegler@a1.net

Kern Siegfried Walter, DDr.

Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie
Kieferorthopädie und Zahnregulierungen

Schwazenbergstraße 11
8850 Murau
Tel.: 03532-4363

Köck Thomas, Dr.

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie

Heiligenstatt 2, Gesundheitspark Murau
8850 Murau
Tel.: 03532-3044

Ärzte in Murau

Moser-Kleinbichler Iris, Dr.

(Wahlärztin)
Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Albert-Sacherer-Siedlung 17
8850 Murau
Tel.: 03532-4495-0

Nemec Heimo, Dr.

Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Am Schanzgraben 1
8850 Murau
Tel.: 03532-2114-0

Pferschy Jörg, Dr.

Facharzt für Urologie

Friesacherstraße 5
8850 Murau
Tel.: 03532-44885

Planegger Cornelia, Dr.

(Wahlärztin)

Ärztin für Allgemeinmedizin, Chinesische Diagnostik und Arzneimittellehre sowie Akupunktur

Heiligenstatt 2, Gesundheitspark Murau
8850 Murau
Mobil: 0664-266 63 52
office@tcm-planegger.com

Podmenik Günter, Dr.

Facharzt für Radiologie

Gustav-Baltzer-Straße 11a 
8850 Murau
Tel.: 03532-2011-0

Seber Christine, Dr.

Ärztin für Allgemeinmedizin

Ordinationszeiten:

Montag: 07.30 – 11.30 

Dienstag: 08.00 – 12.00 und 14.00 – 16.30 

Mittwoch: 10.00 – 15.30 

Donnerstag: 07.30 – 10.30  

Freitag: 07.30 – 08.30 Uhr und nach Rücksprache

Montag und Freitag auch nach Vereinbarung

Rezeption:

Montag bis Freitag ab 7.00 Uhr 

Privat und alle Kassen

Grazer Straße 19a
8850 Murau
Tel.: 03532 /44977
Mobil: 0664/ 9223272

Staber Herbert, Dr.

Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie

Schwarzenbergstraße 2

8850 Murau

Tel.: 03532-3500

augenarzt@dr-staber.at

Thallinger Christiane, Priv.Doz. Dr., MSc, MBA

(Wahlärztin)
Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Grazerstraße 6
8850 Murau
Tel.: 03532-45111

Tischler Robert, Dr.

Facharzt für Innere Medizin

Heiligenstatt 2, Gesundheitspark Murau
8850 Murau
Tel.: 03532-3444

Tschauner Christian, Dr.

(Wahlarzt)
Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-4201

Tschauner Doris, Dr.

(Wahlärztin)
Ärztin für Allgemeinmedizin, Homöopathie, Akupunktur und Ernährungsmedizin

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-4201

Historisches Murau

Historisches Murau

Die Geschichte der Stadt Murau geht bis weit vor die Zeit der Schwarzenbergs und der Anna Neumann zurück. Die Murauer Stadtführerin Christl Schitter hat die wichtigsten Eckdaten der Historie für Sie zusammengefasst und führt Sie vom einstigen Murowe bis ins heutige Murau.

2000-jährige Geschichte

An der Kreuzung von zwei Salzstraßen in der Römerzeit bot sich das heutige Egidifeld schon vor 2000 Jahren als geeigneter Platz für eine Siedlung an. Um die Jahrtausendwende entsteht hier eine erste Kaufmannssiedlung mit dem Namen Altenmarkt; eine Brücke (an der Stelle des heutigen E-Werkes von Murau) ermöglicht den Aufstieg zum Priewaldsattel und weiter nach Friesach bzw. in den Süden. Aus älteren Siedlungen an gleicher Stelle gibt es Funde von römischen Grabsteinen und Münzen sowie Grabbeigaben eines Friedhofes aus der Karantanenzeit. 

Murowe im Mittelalter

Im 13. Jahrhundert sind die Ritter von Liechtenstain (heutige Schreibweise: Liechtenstein oder Lichtenstein) die Lehensherren über den Landkreis Murowe, der sich von der Landesgrenze zu Salzburg bis ins heutige Judenburg erstreckt.

Der Minnesänger Ulrich v. Liechtenstein sichert seinen Besitz durch den Bau des Castrum Murowe, das im Jahr 1250 seinem Sohn Otto II als Heiratsgut übergeben wird, mit dem Auftrag, das Land gegen Westen hin zu schützen. Während der nachfolgenden 28 Jahre entsteht die heutige Altstadt als neue Anlage rund um den Burgberg, da die Siedlung Altenmarkt 1260 durch böhmische Truppen zerstört wurde. Otto II lässt die neue Ansiedlung mit einer wehrhaften Mauer umgeben und verleiht ihr das Markt- und Stapelrecht mit Wappen, welches noch heute als Stadtwappen von Murau gültig ist. 1298 wird Murowe zur Stadt erhoben, nachdem sich Handel und Handwerk hier sehr erfolgreich entwickelt haben.

Von den einst neun Stadttoren existieren derzeit noch zwei, das Gießhübel- oder Salztor im Nordwesten der Stadt und das Friesacher Tor am Südufer der Mur, wohin sich die Stadt nach 1300 ausdehnte und ebenfalls durch wehrhafte Burg- und Maueranlagen geschützt war.

Gründungszeiten

Einige Jahreszahlen von Neugründungen lassen die rasche Entwicklung zu wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Bedeutung der Stadt erkennen: Im Jahr 1294 schenkt Otto II dem Bischof von Lavant eine Herberge. Es ist das Gebäude der alten Apotheke, wo sich nun die Bierapotheke in der nähe des Raffaltplatzes befindet. 1296 wird die katholische Basilika am Fuße des Schlossberges dem Hl. Matthäus geweiht und 1333 zur eigenständigen Pfarrkirche erhoben (die heutige Stadtpfarrkirche). 1304 werden ein “Gesellenpriester” und ein “Schulmeister” genannt. Die Söhne der Adeligen und später der besonders betuchten Bürger erhalten erste Schulbildung, in der Reformation ist es bereits eine “Lateinschule”, die leider durch die spätere Vertreibung des protestantischen Schulmeisters geschlossen wird. 1311 bekommt die Stadt von Otto III ein erstes “Armen- und Siechenhaus”, das bis ins 18. Jahrhundert als Bürgerspital dient. 1329 baut man dazu die Spitalskirche (die heuttige Elisabethkirche), die aber erst 1457 in einem Ablassbrief erstmals schriftlich erwähnt wird. 1400 ist das Weihejahr der heutigen Friedhofskirche St. Anna, einer Stiftung von Rudolf Otto – genannt Rudott – von Liechtenstein. Bemerkenswert sind die bunten Glasfenster und Fresken von 1538, den Stammbaum Jesse darstellend.

Bald danach entsteht am Platz der Burgkapelle von Grünfels die Kirche St. Leonhard, die nach achtjähriger Bauzeit geweiht und später zur Wallfahrtskirche erhoben wird. Stifter dieses gotischen Juwels sakraler Baukunst ist Niklas v. Liechtenstein. Während seines Lebens im 15. Jahrhundert entwickelt Murau sich zum Hauptort der Hammerherren. Die Zukunft der Eisengewerke zählt neun Radmeister, drei Schmiede und fünf Strecker; überall an der Mur und ihren Seitenbächen entstehen Eisenerz verarbeitende Betriebe.

Die Hammerherren bewohnen in der Stadt die größten und bestausgestattetsten Bürgerhäuser und verkörpern selbstbewusstes, wohlhabendes Bürgertum. Auch die übrigen Handwerker schließen sich zu Bruderschaften zusammen: Weber- und Hutmachermeister, Lodenwalker, Müller- und Bäckermeister, Fleischer und Selcher sowie Gerber sind für den Umkreis von 10 Meilen (ca. 17 km) geschützte Zünfte der Stadt Murau. Im Salzamt (ehemalige Bäckerei Atzenhofer) wird gegen Waren aus dem Süden Salz eingetauscht. 1495 braut man erstmals Bier in Murau.

Anna und die Liechtensteins

Alle in Murau erlegten Steuern und Abgaben (Eisen wird in der Eisenniederlage bewertet; noch heute kennt man zwei Mauthäuser) bleiben bei der Herrschaft Murau, die sich bis zur Entdeckung der Seewege bemerkenswert entwickelt. Nach diesem entscheidenden Ereignis (die Schifffahrt ersetzt den Weg über die Alpen) verebbt im 16. Jahrhundert der Durchzugshandel, die Herrschaft Liechtenstein verschuldet. Die Protestantenvertreibung der Reformation tragen ebenfalls zum wirtschaftlichen Niedergang der Herrschaft bei, da viele der bedeutenden Bürger zum Protestantismus übergetreten sind und ihre Heimat verlassen müssen.

1566 heiratet Christoph von Liechtenstein die schon verwitwete, protestantische Anna Neumann, Tochter der Hauptgläubigerin Barbara Neumann, aus Wasserleonburg (Kärnten). Anna kommt ohne ihre beiden Töchter aus der ersten Ehe nach Murau und bleibt hier fortan kinderlos, wodurch sie in den Ruf einer “Teufelsbraut” gerät. Mit ihrem eigenen Reichtum kauft sie Christophs Geschwister das Liechtenstein’sche Erbe ab, somit ist sie ab 1574 die Herrin von Murau. Ihr Leben ist geprägt von Schicksalsschlägen aller Art: früher Tod ihrer beiden Töchter; Tod von insgesamt fünf Ehemännern und all ihrer Verwandten; Anfechtung seitens der katholischen Kirche und der Bevölkerung, deren Aberglaube die Handlungsweise dieser außergewöhnlich intelligenten und gebildeten Frau als von bösen Mächten gesteuert wähnt und sie sogar in Hexenprozesse verwickelt.

Als besonderes Vermächtnis stiftet Anna Neumann ein ewiges Recht auf Bau- und Brennholz der Hausbesitzer, freie Sommerweide für die Viehzüchter in ihrer Stadt, ein gewinnbringendes Banksystem (das unter anderem sehr bald auch den Kaiser zu ihrem großen Schuldner werden lässt!), Armen- und Krankenversorgung, sowie Murau als Schutzzone für verfolgte Protestanten unter ihrer Patronanz – bereits 200 Jahre vor dem Toleranzpatent des späteren Kaisers Josef II!

 Nach fast 60 Jahren außergewöhnlichen Wirkens in unserer Stadt stirbt Anna Neumann im Beisein ihres letzten Gemahls, Georg Ludwig Reichsgraf zu Schwarzenberg, im Dezember 1623. Sie hinterlässt ihrem, um 50 Jahre jüngeren, Gatten ein wohlgeordnetes, überaus reiches Erbe. Der katholische Reichsgraf setzt sich durch die Gründung eines Kapuzinerklosters vehement für die Gegenreformation ein. Anstelle der mittelalterlichen Burg entsteht ein neues Schloss im Stil der italienischen Renaissance, welches der österreichische Hauptsitz des Geschlechts Schwarzenberg wird. 

Von Fürsten und dem Niedergang

Von 1656 bis 1660 entstehen die Schwarzenberg’schen Hammerwerke Turrach und Paal, wo erstmals in der Monarchie im 19. Jahrhundert die Veredelung zu Bessemer und Paaler Stahl gelingt. Im Jahr 1670 wird das Grafengeschlecht zu “gefürsteten Herzögen von Krumau”, also in den Reichsfürstenstand erhoben und ist in unserem Gebiet der größte Feudalherr mit der Hohen Gerichtsbarkeit, das heißt Gerichtsbarkeit mit dem Recht zur Vollstreckung von Todesurteilen (Der Galgen bei Murau wurde 1771 ein letztes Mal benützt.).

Durch den Niedergang des Feudalwesens (den Grundherren wird ein Großteil ihrer Macht entzogen; Gerichtsbarkeit, Schulwesen und Steuersystem wird staatlich geordnet und von Wien aus überprüft), Seuchen, Unruhen in der Bauernschaft und Bedrohungen durch Feinde des Reiches wird das 18. Jahrhundert auch in Murau zu einer eher fruchtlosen, unerfreulichen Zeit. Mehrere Großbrände äschern ganze Straßenzeilen und Plätze ein, durch den Wiederaufbau wird das Stadtbild neu geprägt. Das viel zitierte Barockzeitalter hinterlässt hier lediglich einige sakrale Kunstwerke der Innenausstattung der Kirchen sowie die Pestsäulengruppe des Bildhauers Balthasar Brandstätter auf dem Hauptplatz der Stadt Murau.

Aufbruchstimmung

Im 19. Jahrhundert wird die Aufbruchstimmung der “Gründerzeit” auch in Murau spürbar: Söhne von angesehenen Bürgerfamilien erreichen besondere Stellungen im Bereich der Wissenschaft. Im Jahr 1894 wird die Murtalbahn eröffnet. Diese Schmalspurbahn ist heute noch ein wichtiger Teil der Infrastruktur im Bezirk. Das gesellschaftliche Leben in Murau ist durch Vereinsgründungen belebt, von denen der Turnverein, Wintersportverein, Musikverein und Alpenverein längst ihren 100. Geburtstag hinter sich haben.

1923 schließt das letzte Hammerwerk seine Tore, da der neue Standort Leoben-Donawitz die moderne Entwicklung der Stahlindustrie eher begünstigt. 1924 entsteht auf der Stolzalpe ein neues Kinderheim und 1929 ein Kurhaus für Patienten mit Knochen-TBC, die nur hier durch besonders viele Sonnenstunden ausgeheilt werden kann. Heute findet man hier das Landeskrankenhaus Murtal Standort Stolzalpe. Ein Freibad und die erste Sprungschanze werden errichtet, was für den aufkeimenden Fremdenverkehr eine besondere Attraktion ist. Auf der Frauenalpe bieten die neuen Schutzhütten den Bergwanderern Herberge bzw. Unterstand.

Nach dem 2. Weltkrieg marschiert erstmals wieder die Murauer Bürgergarde im Festzug des Heimkehrerfestes. Als Bürgerwehr im Mittelalter notwendig, später als Garde bei den barocken Prozessionen, ist sie durch die Kriegswirren in Vergessenheit geraten und durch den Apotheker Mag. Ernst Gasteiger wieder neu gegründet worden. Murau – bereits 1848 zur Bezirkshauptstadt erklärt – wandelte sich vom Handelsstädtchen zur Verwaltungs- und Schulstadt; mit dem modernen Tourismus wurde ein weiteres Standbein der Wirtschaft geschaffen.

https://www.murau-kreischberg.at/de/urlaub/kultur-brauchtum/geschichte-brauchtum/geschichte-stadt-murau

Murau – Jasmin Pension video

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Die Zimmer in der Jázmin Pension bieten eine komfortable Erholung für diejenigen, die sich entspannen möchten.Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um von den Ufern der Mur zu gelangen, oder steigen Sie die Treppe zur Kirche oder zum Schloss hinauf und genießen Sie die Aussicht.

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Murauer Samsonumzug

Der Murauer Samson

Einmal im Jahr sieht man in und um Murau in der Steiermark hühnenhafte Riesen durch die Gassen tanzen. Der Murauer Samson, begleitet von der Murauer Bürgergarde, zieht jährlich am 15. August durch die Altstadt. Schon seit dem 18. Jahrhundert besteht das Brauchtum des Samsonumzuges, welches es nur noch in Murau, Krakaudorf und dem benachbarten Lungau gibt, und seit 2010 auf der österreichischen Liste des UNESCO immateriellen Kulturerbes steht. Aber was hat es damit auf sich, und wer oder was sind diese Riesen?

Die Herkunft des steirischen Samson

Der Murauer Samson hat seinen Ursprung im Lungau. Eine Rechnung der Tamsweger Fronleichnamsbruderschaft von 1746 weist aus, dass ein Samson für 24 Gulden nach Murau verkauft wurde. Der von den Kapuzinern initiierte Umgangsbrauch bei der alljährlichen Fronleichnamsprozession dürfte von da an in Murau etwa 40 Jahre lang – bis in die Zeit der josefinischen Reformen – ausgeübt worden sein. Im Jahr 1784 verbot jedoch das erzbischöfliche Konsistorium das Mittragen der Figur. Die Bevölkerung umging dieses Verbot aber geschickt. Sie trug den Riesen zwar ab sofort nicht mehr bei den Prozessionen, dafür aber am Nachmittag des Fronleichnams- oder Prangtages (Patronatstag) oder bei anderen besonderen Anlässen mit festlicher Musikbegleitung durch den Ort.

Der biblische Samson

Ursprünglich geht das Brauchtum des hühnenhaften Riesen auf den biblischen Samson im Alten Testament zurück. Samson war ein auserwählter Gottes der mit unglaublichen Kräften gesegnet war. Gekämpft hat er gegen die Philister und galt als unbesiegbar. Seine Kraft kam aus seinen Haaren, was aber keiner wusste. Aber, wie so oft in Mythen und Legenden, kam auch ihm die Liebe dazwischen. Er verliebte sich in die schönen Delila, die er auch heiratete. Diese kam hinter sein Geheimnis und verriet ihn an die Philister. Er wurde daraufhin gefangen genommen, geschoren und geblendet – ohne seine Haare hatte er keine Kraft. Aber diese wuchsen ihm wieder nach, und er bekam somit auch seine Kraft zurück, die er dazu benutzte, den Tempel der Philister zum Einsturz zu bringen. Der Legende nach sind dabei nicht nur 3.000 Philister, sondern auch Samson selbst, gestorben.

Der Riese von Murau

1968 wurde vom damaligen Obmann der Murauer Bürgergarde Mag. Ernst Gasteiger der heutige Murauer Samson wiedereingeführt. In Kendlbruck, einem Ort an der steirisch-salzburgerischen Grenze, erwarb er eine arg in Mitleidenschaft gezogene Samsonfigur. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten konnte diese Figur noch im selben Jahr erstmals wieder durch Murau tanzen. Der heute noch verwendete Samson wiegt 85 kg und ist 5,50 Meter hoch. Seinen “großen” Auftritt hat der Murauer Samon alljährlich beim Murauer Samsonfest am 15. August und wird von der Murauer Bürgergarde mit Salven begleitet. Er wird von einem einzigen Mann getragen, der Unterstützung von seinen “Haberern” bekommt. Ein ganz besonderes Detail fällt dem Besucher dabei auf: der Samson trägt in der linken Hand einen weißen Gegenstand – dies soll einen Eselkinnbacken symbolisieren, mit dem der biblische Samson 1.000 Philister erschlagen haben soll.

Kulturerbe Samsonumzug

Das Samsontragen im Lungau und im Bezirk Murau hat es 2010 sogar auf die österreichische Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO geschafft. Ein einzigartig-sagenhaftes Erlebnis also, das man jährlich am 15. August in Murau erleben kann. In Krakaudorf findet der Samsonumzug immer am ersten Sonntag im August statt.

https://www.murau-kreischberg.at/de/urlaub/kultur-brauchtum/geschichte-brauchtum/murauer-samson