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Murau International Music Festival – MIMF

Murau International Music Festival – MIMF

https://www.mimf.at/

Eröffnungskonzert mit Wieder, Gansch & Paul

Eröffnungskonzert mit Wieder, Gansch & Paul
Foto: Roman Rindberger

Die drei Ausnahmemusiker sind mehr als Virtuosen, sie loten die Grenzen ihrer Instrumente immer weiter aus.

Das Ergebnis präsentieren sie mit scheinbarer Leichtigkeit und viel Sinn für Humor. Bekannt geworden sind sie mit der Formation Mnozil Brass, ihr eigenes Konzertprogramm enthält Songs aus allen Ecken ihrer drei musikalischen Universen. Mit dabei sind Titel von George Michael, den Beatles, Chuck Mangione, Johann Strauß, Toots Thielemans, Elvis Costello, Georg Danzer, Junior Mance u.v.m.

Brassmusik, wie Sie sie noch nie erlebt haben!

Thomas Gansch: Trompete, Flügelhorn
Leonhard Paul: Posaune, Basstrompete
Albert Wieder: Tuba

Mittwoch, 17. April, 19:30 Uhr 
Saal der Arbeiterkammer Murau
Bundesstraße 7, 8850 Murau

VORVERKAUF ABENDKASSA
   normal ermäßigt*    normal ermäßgt*
Kategorie 1 22 Euro 19 Euro 26 Euro 23 Euro
Kategorie 2 18 Euro 15 Euro 22 Euro 19 Euro

* ermäßigt: Jugendliche und Studierende (12 – 24 Jahre)
Kinder bis 12 Jahre frei
Freie Platzwahl innerhalb der Kategorien

VORVERKAUF
Tourismusverband Murau-Kreischberg
Informationsbüro Murau
Liechtensteinstraße 3-5
Tel.: +43 3532 2720

Ostertanz mit den Tanzhausgeigern

Ostertanz mit den Tanzhausgeigern
Foto: Anna Zehetgruber

Musik und Tanz für die ganze Familie.

„Jeder Flecken Erde wird zum Tanzboden, jedes Haus zum Tanzhaus“, so lautet das Versprechen der Tanzhausgeiger. Sie entdecken Musik in alten Handschriften oder destillieren sie direkt aus den dampfenden Sälen und spielen traditionelle improvisierte Tanzmusik, gelernt von alten Aufnahmen und Noten, Dorfmusikanten und Freunden, hier und auf Reisen durch Europa. Zum Nachahmen und Mitmachen zeigt Simon Wascher ein Grundrepertoire an Bewegungsmotiven für das genussvolle traditionelle Tanzen.

Tretet ein und lasst euch vom Rhythmus und der Leidenschaft mitreißen!

Johanna Kugler: Geige
Hermann Haertel: Geige
Erni Ströbitzer: Kontra 
Simon Ackermann: Bassgeige
Daniel Moser: Saxophon und Flöten

Eintritt: Freiwillige Spende

Ostermontag, 22. April | 18:00 Uhr
Murauer Gasthof Hotel Lercher
Schwarzenbergstraße 10, 8850 Murau

Galakonzert mit dem Kammerchor Klagenfurt-Wörthersee

Galakonzert mit dem Kammerchor Klagenfurt-Wörthersee
Foto: Lucija Novak

unter der Leitung von Günter Wallner

Diesjähriger Gastchor ist der Kammerchor Klagenfurt-Wörthersee, der gemeinsam mit dem MIMF-Festivalchor, bestehend aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Chorworkshops, auftreten wird. Der Kammerchor verfügt über ein äußerst vielseitiges Repertoire, das von klassischer Chorliteratur bis zu großen Orchesterwerken reicht. Bekannt geworden ist er u. a. durch innovative Chorprojekte und -literatur, die auch als CD-Produktionen erschienen sind. Bei Konzertreisen trat der Chor in vielen Ländern Europas sowie in Fernost, in Südafrika und in Kanada auf. Auf dem Programm der Galakonzerte steht Chormusik vom Feinsten mit Liedern wie „If you love me“ von Thomas Tallis, „Ave Verum Corpus“ von William Byrd, „Tråg mi, Wind“ von Christian Dreo, „Ave Maria“ von Franz Biebl, „Northern Lights“ von Ola Gjeilo, „Viva la Vida“ von Coldplay, „O Salutaris Hostia“ von Ēriks Ešenvalds u. v. m. Außerdem werden zwei bis drei Werke aus der Kompositionsausschreibung, die von der Jury als Preisträger ausgewählt wurden, uraufgeführt. Ein spezielles Lichtkunst-Arrangement taucht die Stadtpfarrkirche in eine mystische Atmosphäre, welche die musikalische Darbietung unterstreicht. 
Künstlerischer Leiter und Dirigent ist Günter Wallner, Leiter des Kammerchor Klagenfurt-Wörthersee sowie Chordirektor und Kapellmeister am Stadttheater Klagenfurt. 
Lasst euch mitnehmen auf eine einzigartige musikalische Reise!

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine einzigartige musikalische Reise!

Freitag, 26. April
Samstag, 27. April
Beginn: 20 Uhr
Stadtpfarrkirche Murau

Vorverkauf Abendkassa
   normal ermäßigt*    normal ermäßgt*
Kategorie 1 24 Euro 20 Euro 28 Euro 24 Euro
Kategorie 2 19 Euro 16 Euro 23 Euro 19 Euro

* Ermäßigt: Jugendliche und Studierende (12 – 24 Jahre)
Kinder bis 12 Jahre frei (Platzkarte dennoch erforderlich)

VORVERKAUF:
Tourismusverband Murau-Kreischberg
Informationsbüro Murau
Liechtensteinstraße 3-5
Tel.: +43 3532 2720

Jasmin Cafe & Konditorei

Jasmin Cafe & Konditorei

   

Die Unterkunft Jasmin Cafe & Konditorei empfängt Sie in Murau in der Region Steiermark. Hier wohnen Sie 700 m von der KLH-Arena entfernt. Freuen Sie sich auf einen Kinderspielplatz und eine Skischule.

Direkt im Zentrum von Murau, 100 Meter vom Hauptplatz und dem Bahnhof Stolzalpe entfernt erwartet Sie dieses Pension. Das Skigebiet Kreischberg liegt 7 km entfernt.

Jasmin Cafe Konditorei 

Zu einem vergünstigten Preis rufen Sie bitte telefonisch an:

 bakoedit12@gmail.com

 +436769282266 Bako Edit

Video

Jasmin Cafe & Konditorei 

Jasmin Cafe & Konditorei 

Ärzte in Murau

Ärzte in Murau
Berger Gernot Dr.

Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten

Raffaltplatz 14
8850 Murau
Tel.: 03532-42130

Berger Jörn, Dr.

(Wahlarzt)
Facharzt für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation, Sportwissenschafter

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Mobil: 0650-30 78 296

Fürst Gerhard, Dr.

(Wahlarzt)
Facharzt für Physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation, Arzt für Allgemeinmedizin

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-29085

Heitzer Andrea, Dr.

Ärztin für Allgemeinmedizin

Ordinationszeiten:
Montag: von 08:00 bis 11:30
Dienstag: von 08:00 bis 11:30
Mittwoch: von 14:00 bis 17:00
Donnerstag: von 09:00 bis 12:00 und von 12:00 bis 15:30
Freitag: von 08:00 bis 11:30
und nach telefonischer Vereinbarung

Grazer Straße 3
8850 Murau
Tel.: 03532-2749-0

Heitzer Ulrich, Dr.

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

Wahlarzt

Ordinationszeiten nur gegen telefonische Vereinbarung

Grazerstraße 3
8850 Murau
Tel.: 03532-2749
ulrich@ordination-heitzer.at

Holweg Petra, Dr.

Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Bahnhofviertel 3
8850 Murau
Tel.: 03532-2337-0

Hummer Klaudia, Dr.

(Wahlärztin)
Fachärztin für Innere Medizin und Allgemeinmedizin, Akupunktur, Vorsorgeuntersuchungen, Verkehrsmedizinische Untersuchungen

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-42963

Högler Richard, Dr. Mag.

(Wahlarzt) 

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Arzt für Allgemeinmedizin, Sportwissenschaftler

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-42 905 
ordination_hoegler@a1.net

Kern Siegfried Walter, DDr.

Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie
Kieferorthopädie und Zahnregulierungen

Schwazenbergstraße 11
8850 Murau
Tel.: 03532-4363

Köck Thomas, Dr.

Facharzt für Neurologie und Psychiatrie

Heiligenstatt 2, Gesundheitspark Murau
8850 Murau
Tel.: 03532-3044

Ärzte in Murau

Moser-Kleinbichler Iris, Dr.

(Wahlärztin)
Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Albert-Sacherer-Siedlung 17
8850 Murau
Tel.: 03532-4495-0

Nemec Heimo, Dr.

Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Am Schanzgraben 1
8850 Murau
Tel.: 03532-2114-0

Pferschy Jörg, Dr.

Facharzt für Urologie

Friesacherstraße 5
8850 Murau
Tel.: 03532-44885

Planegger Cornelia, Dr.

(Wahlärztin)

Ärztin für Allgemeinmedizin, Chinesische Diagnostik und Arzneimittellehre sowie Akupunktur

Heiligenstatt 2, Gesundheitspark Murau
8850 Murau
Mobil: 0664-266 63 52
office@tcm-planegger.com

Podmenik Günter, Dr.

Facharzt für Radiologie

Gustav-Baltzer-Straße 11a 
8850 Murau
Tel.: 03532-2011-0

Seber Christine, Dr.

Ärztin für Allgemeinmedizin

Ordinationszeiten:

Montag: 07.30 – 11.30 

Dienstag: 08.00 – 12.00 und 14.00 – 16.30 

Mittwoch: 10.00 – 15.30 

Donnerstag: 07.30 – 10.30  

Freitag: 07.30 – 08.30 Uhr und nach Rücksprache

Montag und Freitag auch nach Vereinbarung

Rezeption:

Montag bis Freitag ab 7.00 Uhr 

Privat und alle Kassen

Grazer Straße 19a
8850 Murau
Tel.: 03532 /44977
Mobil: 0664/ 9223272

Staber Herbert, Dr.

Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie

Schwarzenbergstraße 2

8850 Murau

Tel.: 03532-3500

augenarzt@dr-staber.at

Thallinger Christiane, Priv.Doz. Dr., MSc, MBA

(Wahlärztin)
Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Grazerstraße 6
8850 Murau
Tel.: 03532-45111

Tischler Robert, Dr.

Facharzt für Innere Medizin

Heiligenstatt 2, Gesundheitspark Murau
8850 Murau
Tel.: 03532-3444

Tschauner Christian, Dr.

(Wahlarzt)
Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-4201

Tschauner Doris, Dr.

(Wahlärztin)
Ärztin für Allgemeinmedizin, Homöopathie, Akupunktur und Ernährungsmedizin

Heiligenstatt 2
8850 Murau
Tel.: 03532-4201

Skifahren und Snowboarden in der Region Murau-Kreischberg

Skifahren und Snowboarden in der Region Murau-Kreischberg

Das Skigebiet Kreischberg präsentiert sich den ganzen Winter durch moderne Beschneiungsanlagen schneesicher und ist das ideale Skigebiet für Alle, die richtig Spaß haben möchten. Speziell auch Familien fühlen sich am WM – Berg sehr wohl, zahlreiche blaue Pisten, die Skischulen, der Übungslift und der Dinopark werden auch Ihre Kinder begeistern. Die moderne 10er Gondelbahn bringt die Gäste bequem und rasch von 1.600 m Seehöhe auf 2.050 m Seehöhe.

Auf die Skifahrer und Snowboarder warten insgesamt 42 km Pisten am Kreischberg:

  • Blaue Pisten: 17 km

Diese Skipisten haben nicht mehr als 25 % Längs- und Quergefälle, mit Ausnahme kurzer Teilstücke im offenen Gelände. Diese Pisten sind ideal für Anfänger und Neueinsteiger.

  • Rote Pisten: 16 km

Diese Skipisten haben nicht mehr als 40 % Längs- und Quergefälle, mit Ausnahme kurzer Teilstücke im offenen Gelände. Wenn man die ersten Abfahrten gut gemeistert hat und schon sicher auf den Skiern steht, kann man sich durchaus auf eine rote Piste wagen.

  • Schwarze Pisten: 9 km

Diese Skipisten haben mehr als 40 % Längs- und Quergefälle. Diese Skipisten fordern das ganze Können eines geübten Skifahrers, teilweise sind sie vereist oder buckelig.

Tubing

Bei der Bergstation der 6er Gondelbahn erwarten Sie drei gesicherte Bahnen. Mit einem Tubingschlauch, einem Schlauchreifen, brausen Sie auf der Bahn hinunter und werden dann von einem Gegenhang sanft gebremst. Dieses Freizeitvergnügen eignet sich auch für Nicht – Wintersportler. Sind Sie beispielsweise mit einer Gruppe Skifahrer unterwegs und möchten einen Tag aussetzen? Dann am besten trotzdem rauf auf den Berg, ein bisschen in der Sonne sitzen und sich im Tubing probieren!

BILD zu TP/OTS – Aus Anfängern werden kleine Profis: spielerisch Skifahren lernen.

Historisches Murau

Historisches Murau

Die Geschichte der Stadt Murau geht bis weit vor die Zeit der Schwarzenbergs und der Anna Neumann zurück. Die Murauer Stadtführerin Christl Schitter hat die wichtigsten Eckdaten der Historie für Sie zusammengefasst und führt Sie vom einstigen Murowe bis ins heutige Murau.

2000-jährige Geschichte

An der Kreuzung von zwei Salzstraßen in der Römerzeit bot sich das heutige Egidifeld schon vor 2000 Jahren als geeigneter Platz für eine Siedlung an. Um die Jahrtausendwende entsteht hier eine erste Kaufmannssiedlung mit dem Namen Altenmarkt; eine Brücke (an der Stelle des heutigen E-Werkes von Murau) ermöglicht den Aufstieg zum Priewaldsattel und weiter nach Friesach bzw. in den Süden. Aus älteren Siedlungen an gleicher Stelle gibt es Funde von römischen Grabsteinen und Münzen sowie Grabbeigaben eines Friedhofes aus der Karantanenzeit. 

Murowe im Mittelalter

Im 13. Jahrhundert sind die Ritter von Liechtenstain (heutige Schreibweise: Liechtenstein oder Lichtenstein) die Lehensherren über den Landkreis Murowe, der sich von der Landesgrenze zu Salzburg bis ins heutige Judenburg erstreckt.

Der Minnesänger Ulrich v. Liechtenstein sichert seinen Besitz durch den Bau des Castrum Murowe, das im Jahr 1250 seinem Sohn Otto II als Heiratsgut übergeben wird, mit dem Auftrag, das Land gegen Westen hin zu schützen. Während der nachfolgenden 28 Jahre entsteht die heutige Altstadt als neue Anlage rund um den Burgberg, da die Siedlung Altenmarkt 1260 durch böhmische Truppen zerstört wurde. Otto II lässt die neue Ansiedlung mit einer wehrhaften Mauer umgeben und verleiht ihr das Markt- und Stapelrecht mit Wappen, welches noch heute als Stadtwappen von Murau gültig ist. 1298 wird Murowe zur Stadt erhoben, nachdem sich Handel und Handwerk hier sehr erfolgreich entwickelt haben.

Von den einst neun Stadttoren existieren derzeit noch zwei, das Gießhübel- oder Salztor im Nordwesten der Stadt und das Friesacher Tor am Südufer der Mur, wohin sich die Stadt nach 1300 ausdehnte und ebenfalls durch wehrhafte Burg- und Maueranlagen geschützt war.

Gründungszeiten

Einige Jahreszahlen von Neugründungen lassen die rasche Entwicklung zu wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Bedeutung der Stadt erkennen: Im Jahr 1294 schenkt Otto II dem Bischof von Lavant eine Herberge. Es ist das Gebäude der alten Apotheke, wo sich nun die Bierapotheke in der nähe des Raffaltplatzes befindet. 1296 wird die katholische Basilika am Fuße des Schlossberges dem Hl. Matthäus geweiht und 1333 zur eigenständigen Pfarrkirche erhoben (die heutige Stadtpfarrkirche). 1304 werden ein “Gesellenpriester” und ein “Schulmeister” genannt. Die Söhne der Adeligen und später der besonders betuchten Bürger erhalten erste Schulbildung, in der Reformation ist es bereits eine “Lateinschule”, die leider durch die spätere Vertreibung des protestantischen Schulmeisters geschlossen wird. 1311 bekommt die Stadt von Otto III ein erstes “Armen- und Siechenhaus”, das bis ins 18. Jahrhundert als Bürgerspital dient. 1329 baut man dazu die Spitalskirche (die heuttige Elisabethkirche), die aber erst 1457 in einem Ablassbrief erstmals schriftlich erwähnt wird. 1400 ist das Weihejahr der heutigen Friedhofskirche St. Anna, einer Stiftung von Rudolf Otto – genannt Rudott – von Liechtenstein. Bemerkenswert sind die bunten Glasfenster und Fresken von 1538, den Stammbaum Jesse darstellend.

Bald danach entsteht am Platz der Burgkapelle von Grünfels die Kirche St. Leonhard, die nach achtjähriger Bauzeit geweiht und später zur Wallfahrtskirche erhoben wird. Stifter dieses gotischen Juwels sakraler Baukunst ist Niklas v. Liechtenstein. Während seines Lebens im 15. Jahrhundert entwickelt Murau sich zum Hauptort der Hammerherren. Die Zukunft der Eisengewerke zählt neun Radmeister, drei Schmiede und fünf Strecker; überall an der Mur und ihren Seitenbächen entstehen Eisenerz verarbeitende Betriebe.

Die Hammerherren bewohnen in der Stadt die größten und bestausgestattetsten Bürgerhäuser und verkörpern selbstbewusstes, wohlhabendes Bürgertum. Auch die übrigen Handwerker schließen sich zu Bruderschaften zusammen: Weber- und Hutmachermeister, Lodenwalker, Müller- und Bäckermeister, Fleischer und Selcher sowie Gerber sind für den Umkreis von 10 Meilen (ca. 17 km) geschützte Zünfte der Stadt Murau. Im Salzamt (ehemalige Bäckerei Atzenhofer) wird gegen Waren aus dem Süden Salz eingetauscht. 1495 braut man erstmals Bier in Murau.

Anna und die Liechtensteins

Alle in Murau erlegten Steuern und Abgaben (Eisen wird in der Eisenniederlage bewertet; noch heute kennt man zwei Mauthäuser) bleiben bei der Herrschaft Murau, die sich bis zur Entdeckung der Seewege bemerkenswert entwickelt. Nach diesem entscheidenden Ereignis (die Schifffahrt ersetzt den Weg über die Alpen) verebbt im 16. Jahrhundert der Durchzugshandel, die Herrschaft Liechtenstein verschuldet. Die Protestantenvertreibung der Reformation tragen ebenfalls zum wirtschaftlichen Niedergang der Herrschaft bei, da viele der bedeutenden Bürger zum Protestantismus übergetreten sind und ihre Heimat verlassen müssen.

1566 heiratet Christoph von Liechtenstein die schon verwitwete, protestantische Anna Neumann, Tochter der Hauptgläubigerin Barbara Neumann, aus Wasserleonburg (Kärnten). Anna kommt ohne ihre beiden Töchter aus der ersten Ehe nach Murau und bleibt hier fortan kinderlos, wodurch sie in den Ruf einer “Teufelsbraut” gerät. Mit ihrem eigenen Reichtum kauft sie Christophs Geschwister das Liechtenstein’sche Erbe ab, somit ist sie ab 1574 die Herrin von Murau. Ihr Leben ist geprägt von Schicksalsschlägen aller Art: früher Tod ihrer beiden Töchter; Tod von insgesamt fünf Ehemännern und all ihrer Verwandten; Anfechtung seitens der katholischen Kirche und der Bevölkerung, deren Aberglaube die Handlungsweise dieser außergewöhnlich intelligenten und gebildeten Frau als von bösen Mächten gesteuert wähnt und sie sogar in Hexenprozesse verwickelt.

Als besonderes Vermächtnis stiftet Anna Neumann ein ewiges Recht auf Bau- und Brennholz der Hausbesitzer, freie Sommerweide für die Viehzüchter in ihrer Stadt, ein gewinnbringendes Banksystem (das unter anderem sehr bald auch den Kaiser zu ihrem großen Schuldner werden lässt!), Armen- und Krankenversorgung, sowie Murau als Schutzzone für verfolgte Protestanten unter ihrer Patronanz – bereits 200 Jahre vor dem Toleranzpatent des späteren Kaisers Josef II!

 Nach fast 60 Jahren außergewöhnlichen Wirkens in unserer Stadt stirbt Anna Neumann im Beisein ihres letzten Gemahls, Georg Ludwig Reichsgraf zu Schwarzenberg, im Dezember 1623. Sie hinterlässt ihrem, um 50 Jahre jüngeren, Gatten ein wohlgeordnetes, überaus reiches Erbe. Der katholische Reichsgraf setzt sich durch die Gründung eines Kapuzinerklosters vehement für die Gegenreformation ein. Anstelle der mittelalterlichen Burg entsteht ein neues Schloss im Stil der italienischen Renaissance, welches der österreichische Hauptsitz des Geschlechts Schwarzenberg wird. 

Von Fürsten und dem Niedergang

Von 1656 bis 1660 entstehen die Schwarzenberg’schen Hammerwerke Turrach und Paal, wo erstmals in der Monarchie im 19. Jahrhundert die Veredelung zu Bessemer und Paaler Stahl gelingt. Im Jahr 1670 wird das Grafengeschlecht zu “gefürsteten Herzögen von Krumau”, also in den Reichsfürstenstand erhoben und ist in unserem Gebiet der größte Feudalherr mit der Hohen Gerichtsbarkeit, das heißt Gerichtsbarkeit mit dem Recht zur Vollstreckung von Todesurteilen (Der Galgen bei Murau wurde 1771 ein letztes Mal benützt.).

Durch den Niedergang des Feudalwesens (den Grundherren wird ein Großteil ihrer Macht entzogen; Gerichtsbarkeit, Schulwesen und Steuersystem wird staatlich geordnet und von Wien aus überprüft), Seuchen, Unruhen in der Bauernschaft und Bedrohungen durch Feinde des Reiches wird das 18. Jahrhundert auch in Murau zu einer eher fruchtlosen, unerfreulichen Zeit. Mehrere Großbrände äschern ganze Straßenzeilen und Plätze ein, durch den Wiederaufbau wird das Stadtbild neu geprägt. Das viel zitierte Barockzeitalter hinterlässt hier lediglich einige sakrale Kunstwerke der Innenausstattung der Kirchen sowie die Pestsäulengruppe des Bildhauers Balthasar Brandstätter auf dem Hauptplatz der Stadt Murau.

Aufbruchstimmung

Im 19. Jahrhundert wird die Aufbruchstimmung der “Gründerzeit” auch in Murau spürbar: Söhne von angesehenen Bürgerfamilien erreichen besondere Stellungen im Bereich der Wissenschaft. Im Jahr 1894 wird die Murtalbahn eröffnet. Diese Schmalspurbahn ist heute noch ein wichtiger Teil der Infrastruktur im Bezirk. Das gesellschaftliche Leben in Murau ist durch Vereinsgründungen belebt, von denen der Turnverein, Wintersportverein, Musikverein und Alpenverein längst ihren 100. Geburtstag hinter sich haben.

1923 schließt das letzte Hammerwerk seine Tore, da der neue Standort Leoben-Donawitz die moderne Entwicklung der Stahlindustrie eher begünstigt. 1924 entsteht auf der Stolzalpe ein neues Kinderheim und 1929 ein Kurhaus für Patienten mit Knochen-TBC, die nur hier durch besonders viele Sonnenstunden ausgeheilt werden kann. Heute findet man hier das Landeskrankenhaus Murtal Standort Stolzalpe. Ein Freibad und die erste Sprungschanze werden errichtet, was für den aufkeimenden Fremdenverkehr eine besondere Attraktion ist. Auf der Frauenalpe bieten die neuen Schutzhütten den Bergwanderern Herberge bzw. Unterstand.

Nach dem 2. Weltkrieg marschiert erstmals wieder die Murauer Bürgergarde im Festzug des Heimkehrerfestes. Als Bürgerwehr im Mittelalter notwendig, später als Garde bei den barocken Prozessionen, ist sie durch die Kriegswirren in Vergessenheit geraten und durch den Apotheker Mag. Ernst Gasteiger wieder neu gegründet worden. Murau – bereits 1848 zur Bezirkshauptstadt erklärt – wandelte sich vom Handelsstädtchen zur Verwaltungs- und Schulstadt; mit dem modernen Tourismus wurde ein weiteres Standbein der Wirtschaft geschaffen.

https://www.murau-kreischberg.at/de/urlaub/kultur-brauchtum/geschichte-brauchtum/geschichte-stadt-murau

Murau – Jasmin Pension video

Murau – Jasmin Pension video

Unsere Pension bei Booking.com wurde durchschnittlich mit 8,2 bewertet.
Aber viele unserer Gäste geben eine Bewertung, 10. weil wir wirklich auf Fairness achten,
für Ihren freundlichen Service, die Qualität des Frühstücksund sorgen dafür, dass sich unsere Gäste wohl fühlen und immer wiederkommen. Wir informieren umfassend über Murau und seine Umgebung und helfen unseren lieben Gästen.
Die Zimmer in der Jázmin Pension bieten eine komfortable Erholung für diejenigen, die sich entspannen möchten.Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um von den Ufern der Mur zu gelangen, oder steigen Sie die Treppe zur Kirche oder zum Schloss hinauf und genießen Sie die Aussicht.

Murau – Jasmin Pension video

Günster Wasserfall – Steiermark

Günster Wasserfall

Günster Wasserfall: Der höchste Wasserfall der Steiermark

Geschichte:

Der Schöderbach verlässt durch eine enge Klamm das Gebiet der schon 1427 geschichtlich erwähnten Günsten. Der Name „Chienssen“ leitet sich vom slawischen „koncen“ ab, das übersetzt so viel wie „am Ende des Dorfes“ bedeutet. Vor langer Zeit lebte hier ein Hufschmied, der sich das Erz vom nahen Eisenkern holte und hier röstete. Noch heute gibt es beim sogenannten „Riaplbauer“ eine Weide, die der „Riapler Eisenkern“ genannt wird.

Tourismus:

Um 1900 sind entlang des Wasserfalls Leitern und Aufstiegshilfen errichtet worden, die das Naturspektakel für schwindelfreie Gäste begehbar machen. Im Verlauf des ersten Weltkrieges vermorscht die Holzkonstruktion und verfällt. 1930 beginnt der Verschönerungsverein Schöder mit dem Wiederaufbau, weitere Sanierungen folgen 1954 und 1994. Der Günster Wasserfall ist seit 1959 Naturdenkmal und so vor allen Eingriffen in den Bachlauf geschützt.

Wasserfall:

Der Günster Wassersturz gilt unter Naturliebhabern als der schönste in den gesamten Niederen Tauern. Mit 65 Metern Fallhöhe ist der Wassersturz der höchste in der Steiermark. Rauschend und tosend stürzen hier rund 300 Liter Wasser pro Sekunde über glatte Felsen, durch Jahrhunderte geschliffene Kessel und über drei imposante Kaskaden. Der Bach verlässt das Gebiet durch eine enge Klamm, die von Besuchern durchwandert werden kann. Ein gut ausgebauter und durch Geländer gesicherter Weg führt bis zum höchsten Punkt des Wasserfalls. Auf den zahlreichen Brücken hat man einen besonders guten Blick auf die schäumende Gewalt des Wassers. Entlang des zeitenweise steilen Weges finden sich immer wieder Aussichtspunkte und Sitzgelegenheiten.

Gehzeit:
Die gesamte Runde zu begehen dauert vom beschilderten Parkplatz etwa ein dreiviertel Stunden (105 Minuten).

https://www.holzweltmurau.at/de/holzwelttouren/holzwanderungen/guenster-wasserfall.html

Kontakt:
Tourismusverband Krakau
Krakauebene 34b
A-8854 Krakauebene

T: +43 3535 8606
E: office@krakau.at
I: www.krakau.at

Günster Wasserfall

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